|
Die Vorbereitungen laufen bereits Wochen vorher an. Außer der Anschaffung diverser Ausrüstungsgegenstände steht in erster Linie die Überholung und der Umbau des Kübelwagens auf dem Programm. Natürlich erneuern oder überprüfen wir alle nicht 100% vertrauenswürdigen Teile und beseitigen "nebenbei" auch gleich ein paar Durchrostungen und lackieren das Auto komplett neu, um das militärische Aussehen zu beseitigen. Rommel mag ja ein großer Feldherr gewesen sein, aber direkt auf seinen Spuren wollen wir eigentlich nicht reisen...
So müde sind wir, daß wir auch mal gleichzeitig schlafen, während ich am Steuer sitze... Als das Auto dann (zum Glück nur) die Leitplanke touchiert, sind wir mit einem Schlag wieder hellwach. So viel Glück, daß nur eine Delle am Kotflügel und Schleifspuren am Reserverad zu beklagen sind. Im Hafen von Genua trifft man bereits zahlreiche Gleichgesinnte, deren Reiseziel anhand der mit Sandblechen behängten Geländewagen offensichtlich ist. Mit der "Carthage", dem nagelneuen Flaggschiff der Tunesischen Fährgesellschaft CTN, setzt man in 24 Stunden nach Tunis über. |